Nordspanien - von San Sebastian bis Oviedo
Author: Wolfgang Kendelbacher
Unser Mitarbeiter Herr Kendelbacher hat diese Reise mit dem Veranstalter Studiosus gemacht. Hier finden Sie seine Eindrücke.
Lage
Beste Reisezeit
Klima
Eine bestens organisierte Studienreise
Nordspanien mit Flair
Studienreisen mit Flair bedeutet, dass man längere Aufenthalten an besonderen Orten hat. Die Unterkünfte sind an besonders ausgewählten Unterkünften wie Paradores in Spanien zum entspannen.
Zwischen Baskenland und Kantabrien
Das grüne Spanien zwischen Atlantik und den Picos de Europa zeigt uns nicht nur erstaunliche Landschaften, sondern auch außergewöhnliche Kunstwerke.
Unter unseren Füßen - Der Jakobsweg
Eine kleine Wanderung auf dem Jakobsweg, der hier aus Frankreich kommend und weiter über Asturien nach Galicien geht zeigt, dass die Jakobsmuschel der Wegweiser für die Wanderer ist.
Die Höhepunkte
Sie würden gern mehr wissen?
Für eine ausführliche Beratung stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, vorab einen Termin zu vereinbaren, um längere Wartezeiten zu vermeiden.
Willkommen in Nordspanien
Nordspanien – Eine Studienreise mit viel Flair
Nach Anreise zum Flughafen Frankfurt mit der Bahn, beginnt der Flug nach Bilbao. Wie bei Studiosus üblich sind die Sitzplätze in der ersten Klasse des ICE schon für uns reserviert. Auch die Sitzplätze im Flugzeug sind schon von Studiosus vorgenommen. Man muss sich also nicht mehr mit irgendwelchen Formularen abgeben.
Nordspanien mit Fair beginnt im Baskenland mit der Ankunft in Bilbao. Wir wurden empfangen und mit einem exklusiven Kleinbus zum Hotel gebracht.
In Bilbao ist es das Melia Bilbao, ein fünf Sterne Hotel nicht weit vom Guggenheim Museum und dem Ria de Nervion, der durch Bilbao fließt.
Das erste gemeinsame Treffen findet beim Abendessen statt. Hier trifft man sich auch mit dem Reiseleiter, der nun die ganze Reise mit seinem umfangreichen Wissen begleiten wird.
Bilbao und das Guggenheim-Museum
Nach einem sehr guten Frühstück stand als erstes ein Besuch im Guggenheim Museum an. Diese außergewöhnliche Architektur mit der flimmernden Titanfassade hat der amerikanische Stararchitekt Frank O.Gehry entworfen. Auch Werke des Architekten Norman Foster, wie das Museo de Bellas Artes begegneten uns auf dem Weg in die Stadt. Eine schöne Altstadt empfängt uns mit vielen kleinen Geschäften und rund herum schönen Parks. Wenn der Hunger kommt, ißt man dort sogenannte Pintxos. Das sind kleine Scheiben Baguette auf denen verschiedene Dinge sehr künstlerisch angeortnet sind. Dazu trinkt man – wie hier üblich – natürlich einen kleinen Weisswein. Am Abend fahren wir mit dem Bus in die kleine Stadt Cangas de Onis in das Parador de Cangas de Onis in Asturien.
Die Picos de Europa
Nach dem Frühstück am dritten Tag unserer Reise brechen wir mit einem eleganten und großen Bus in Richtung Picos de Europa auf. Vorab machen wir einen Zwischenstopp im Städtchen Covadonga. Hier wurde spanische Geschichte geschrieben. Hier steht die Statue des asturischen Herrschers und Nationalhelden Pelayo, der in der Schlacht von Covadonga die Reconquista in Gang setzte.
Danach setzten wir die Fahrt fort in Richtung der Picos de Europa, die schon am Horizont sichtbar waren. Die zweistündige Wanderung durch den Nationalpark zu Füßen der Picos, vorbei an Bergseen endete mit einem sehr schmackhaften Essen in der Landschaft, bevor es dann zurück zu unserem Parador per Bus ging. Für den Nachmittag war Freizeit angesagt. Nach der Wanderung im Nationalpark war eine Pause auch sehr willkommen.
Oviedo – und ein Stück Jakobsweg
Am nächten Tag besuchten wir die Stadt Oviedo. Der Jakobsweg verläuft auch durch diese Stadt, die eine sehr sehenswerte Kathedrale besitzt, die UNESCO Welterbe ist. Ein paar asturische Tapas in Verbindung mit einem Weisswein oder Sidre bei einem Bummel durch die Altstadt, ist ein typisches Mittagessen in dieser Gegend. Und nun einmal pilgern auf dem Jakobsweg ?
Wir wandern über den Jakobsweg ca. fünf Kilometer entlang der wegweisenden Jakobsmuschel bis zur Puente la Reina, die über den Fluss Rio Sella verläuft.
Dort erreichen wir das kleine Städtchen Villanueva de Cangas mit dem Parador de Cangas de Onis. Dieses ehemalige Kloster ist sehr weitläufig und hat einen schön angelegten Garten, der uns nach dem Gang auf dem Jakobsweg Zeit läßt, uns zu erholen.
Altamira – Die Künstler der Steinzeit
Altamira ist ein Ort an dem Menschen in der Steinzeit in Höhlen lebten.
Viele Gemälde schmücken die Wände und Decken. Man kann viele Malereien sehen, die Tiere darstellen, die in der Steinzeit hier gelebt haben.
Nicht weit von hier lassen wir ein künstlerisch hochinteressantes Gebäude auf uns wirken. El Capricho in dem Städtchen Comillas wurde von Antoni Gaudi entworfen und sollte das Sommerhaus für Máximo Díaz de Quijano werden, der leider ein Jahr vor der Fertigstellung starb.
Wir übernachten in der mittelalterlich wirkenden Stadt Santillana del Mar in einem Parador und ehemaligen Herrenhaus mitten in der Altstadt . Strassen mit Kopfsteinpflaster geben das Gefühl jahrhunderte vor unserer Zeit zu sein bei Spaziergängen durch das Städtchen bis in die Abendstunde.
Weltentrückt in den katabrischen Bergen
Heute brechen wir auf ins nordspanische Hochgebirge. Fuente De ist unser Ziel. Wir beziehen das am Fuss des Gebirges liegende Parador Fuente De.
Große gut ausgestattete Zimmer mir riesigem Balkon und Aussicht auf die über 1000 Meter hohen kantabrischen Berge haben wir jetzt für zwei Tage.
Wir treffen uns, um uns mit der Seilbahn in die Höhe von über 1000 Höhenmetern bringen zu lassen. Weite Ausblicke bis zum Meer sind nun bei wolkenlosem Wetter möglich. Ein leichter Rundgang hier in den Bergen eröffnet uns noch mehr großartige Ausblicke auch weit ins Inland. Die Weiterfahrt geht durch einen Pass mit unglaublich steilen Felswänden in Richung Pamplona.
Pamplona und die schwarzen Stiere
Heute ist Pamplona dran. Dort angekommen wurden wir ein wenig an Schottland erinnert. Kaum, dass wir aus dem Buss ausgestiegen waren, marschierte eine Truppe Dudelsackspieler an uns vorbei. Aber wir erfahren von unserer Reiseleiterin, dass es sich hier nicht um schottische Dudelsäcke handelt, sondern um gaita navarra. Das ist die lokale Dudelsack-Variante aus Navarra. Sie ist auch im Baskenland sehr verbreitet. Pamplona ist wegen der Wettläufe mit Stieren bekannt. Zu unserem Termin war es allerdings nicht die Zeit, um mit den Stieren durch die Altstadt zu laufen. Nun hatten wir uns aber wenigstens einen Kaffee im Lieblingscafe von Ernest Hemingway verdient, bevor wir – natürlich ohne Stiere – durch die Altstadt zurück zu unserem Parador fahren.
San Sebastian.
Angekommen in San Sebastian geht es hinauf auf den Mount Igoeldo. Ein wunderschöner Ausblick auf die riesige muschelförmige Meeresbucht Bahia De La Concha vor der Stadt San Sebastian. Mit einer Zahnradbahn geht es runter in die Stadt. Während einer ausführlichen Stadtbesichtigung können wir sehen, wie schön eingebettet diese Stadt an der Küste liegt. Wir besuchen auch den Skulpturenpark Cillida- Leku im Vorstädtchen Hernani. San Sebastian ist der Übergang des Jakobsweges von Frankreich nach Spanien.
Bevor es zurück geht nach Bilbao, um den Rückflug anzutreten, verbringen wir noch eine Nacht in einem schönen Parador.











