Galizien – mystisches Spanien voller Legenden
Galizien passt in kein Spanienklischee. Es ist nicht trocken und staubig.
Es ist grün. Kein Flamenco sondern Dudelsackklänge.
In diesem Bericht möchte ich Ihnen zeigen welche Erlebnisse Sie bei einer solchen Reise bis zum Ende des Jakobsweges an der wilden Küstenlandschaft erwarten.
Santiago de Compostela (UNESCO-Weltkulturerbe) ist eine Stadt wie eine Theaterkulisse mit dem heiligen Jakobus als Superstar und einer Statistenschar aus Pilgern, Studenten, Straßenmusikern und Touristen.
Die sog. Costa da Morte und der Gegensatz. Das ganz andere Inland mit Gärten, Blumen und vielen Weinsorten
Hier am Übergang nach Portugal sind noch immer die keltischen Rundhäuser auf den Hügeln am Rio Mino.
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Vereinbaren Sie am besten vorab einen Termin, damit wir uns ausreichend Zeit für Ihre Reisewünsche nehmen können.
Nach Anreise zum Flughafen Frankfurt mit der Bahn, beginnt der Flug nach Santiago de Compostella. Wie bei Studiosus üblich sind die Sitzplätze in der ersten Klasse des ICE schon für uns reserviert. Auch die Sitzplätze im Flugzeug sind schon von Studiosus vorgenommen. Man muss sich also nicht mehr mit irgendwelchen Formularen abgeben.
Nach der Landung in Santiago de Compostella wartet ein Transfer auf uns, der uns ins Hotel bringt. Das erste gemeinsame Treffen findet beim Abendessen statt. Wir lernen dabei unseren Reiseleiter und den Programmablauf kennen. Galizien passt in kein Spanienklischee und ist mit seinen wilden Küsten, alten Städten und stillen Flusslandschaften nun zu entdecken.
Strahlender Mittelpunkt der Region im Nordwesten Spaniens: Santiago de Compostela, wo der Pilgerpfad zum heiligen Jakobus endet. Die Stadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Sie erscheint wie eine Theaterkulisse mit dem heiligen Jakobus als Superstar und einer Statistenschar aus Pilgern, Studenten und Straßenmusikern. Angekommen auf dem Platz vor der Kathedrale, betreten wir durch das bildreiche Portal der Kathedrale und entdecken ein Meisterstück der sakralen Baukunst. Für die Pilger sind hier die Strapazen der Wallfahrt auf dem Jakobsweg vergessen. Mit etwas Glück erlebt man, wie ein tonnenschweres Weihrauchfass namens Botafumero an der Decke hängend durch das Kirchenschiff saust, während einer Andacht mit einem fantastischen Chor. Danach geht es weiter durch die Stadt. Überall treffen wir hier auf Dudelsackspieler, die uns daran erinnern, dass hier im Mittelalter die Kelten beheimatet waren. Der Dudelsack wird hier Gaita genannt Galizien hat seinen Namen von einem keltischen Stamm, der als Gallaeci bekannt war.
Nachdem wir ein paar Tage die Atmosphäre in der Stadt und auch auf dem Platz vor der Kathedrale genossen haben, brechen wir auf zu einer Fahrt an die Küste. Nach Kap Finisterre oder wie man es auch nennt Costa da Morte. Dort am sogenannten Ende der Welt soll der Leichnam des Apostels Jakobus angelandet sein. Sein Grab soll unter der Kathedrale von Santiago de Compostella liegen. Windig und steil ist es hier überall, aber der Ausblick ist grandios.
Von hier aus nehmen wir Kurs auf Pontevedra. In der ehemaligen Residenz der Grafen von Maceda, unserem stilvollen Quartier mitten in der Altstadt, werden wir schon erwartet. Hier im Parador de Pontevedra haben wir zwei Übernachtungen. Die Altstadt von Pontevetra ist wunderschön und man hat das Gefühl im Mittelalter zu sein.
Heute geht es in die beschauliche Stadt Ourense, die am Rio Sil liegt. Nicht weit von hier ist unser heutiges Ziel das Parador Santo Estevo, ein ehemaliges Benediktinerkloster, welches in einem wunderschönen Tal der Ribeira Sacra liegt.
Wir beziehen hier Zimmer, die uns das Gefühl geben, wir wären Mönche in diesem Benediktinerkloster. Allerdings in einem gut restaurierten Zustand. Mit etwas Freizeit, um diese Gegend zu erforschen, gibt es hier leicht besteigbare Hügel, von denen aus man das Tal in dem das Kloster liegt überschauen kann.
Ein weiterer Tag bleibt uns noch in diesem wunderschönen Parador, den wir dafür nutzen, die Landschaft und die Waldgebiete kennen zu lernen.
Gleich am nächsten Tag brechen wir entlang des Rio Mino nach Ribadavia auf, dem Zentrum der Weinregion Ribeiro. Auf dem gestauten See im Canyon mit bis zu 500 Metern hohen Bergwänden gelangen wir zur Klosterruine von Santa Cristina und erleben die spektakuläre Aussicht auf den Balcones de Madrid. Wo die Flüsse Miño und Sil zusammenfließen, breitet sich eine spektakuläre Flusslandschaft aus: die Ribeira Sacra. Rund um die Schlucht des Río Sil bauten Christen des Mittelalters Einsiedeleien, Kirchen und Klöster – Plätze für Weltabkehr und Meditation. Mittendrin der imposante Canyon mit seinen hohen Steilwänden.
Aussichten von den Hügeln rund herum setzen diesem Tag die Krone auf.
Heute geht es entlang der Atlantikküste in Richtung Portugal. Unser Ziel ist
A Guarda. Hoch über der Mündung des Rio Mino, der hier in den Atlantik mündet, sehen wir uns die keltische Siedlung am Monte de Santa Tecla an. Der Ausblick von dort oben auf die andere Seite des Rio Mino nach Portugal ist atemberaubend. Die Mündung des Rio Mino in den Atlantik ist umgeben von Wäldern und Bergen. Am Flussufer ziehen sich kilometerweite Sandstrände am Flussufer bis weit ins Land hinein.
Die keltische Siedlung ist in einem Zustand, der es erlaubt, die Häuser auch von innen zu besichtigen. Man kann sehen, wie die Siedler gelebt haben, wo ihre Tiere untergebracht waren und wo man sich zu Beratungen versammelt hat.